Giovanni Pelliccioli

Als Vertreter des Surrealismus stellte Giovanni Pelliccioli (1947-2016) seine Werke erfolgreich in ganz Europa und den USA aus. Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen, aber einem liebevollen Elternhaus, entwickelte er bereits in seiner frühen Kindheit eine Leidenschaft für die Kunst. In den ersten Jahren und während des Besuchs der Accademia Carrara in Bergamo, Italien, veränderte sich sein Stil, während er mit verschiedenen Theorien, Techniken und Ideen experimentierte. Im Alter von 17 Jahren wandte er sich der Ölmalerei zu und entdeckte nach einer kurzen impressionistischen Phase den Surrealismus: Er hatte seine Berufung gefunden.

Pellicciolis Werk entwickelte sich weiter und wird häufig in drei Hauptperioden eingeteilt. Die 1. Periode zeichnet sich durch Gemälde aus, deren Themen meist von surrealistischen Malern wie Magritte, Salvador Dalì, Max Ernst, Yves Tanguy und anderen Malern inspiriert sind. In den Gemälden der 2. Periode deuten sich bereits die ersten Anzeichen von Giovanni Pellicciolis eigenem Stil an, wobei neue geistige Konzeptionen und symbolische Objekte als Leitmotiv in den Vordergrund rücken. Die Entwicklung neuartiger innovativer Ausdrucksformen läutet schließlich die 3. Schaffensperiode ein. Es ist die kreativste Periode seiner Karriere, in der die Ironie zum zentralen Thema seines Schaffens wird. Es ist auch die Zeit, in der der Künstler beginnt, neue Materialien wie Holz, Metall, Glas und andere natürliche Objekte (Blattgerippe und Steine) zu verwenden, die seinen Werken eine skulpturale Dimension verleihen. Auch der „Trompe-l’œil„-Effekt wird zu einem wiederkehrenden Element. Als er 1993 nach Antibes (Côte d’Azur) zog, schuf Pelliccioli das „Dreieck“: ein diagonal geschnittenes Gemälde mit dreidimensionalem Charakter. Insgesamt sollten so mehr als 2000 Ölgemälde entstehen.

Giovanni Pelliccioli bei einer Ausstellungseröffnung

Lebensdaten

Giovanni Pelliccioli wurde in San Pellegrino Terme (Italien) geboren. Mit 10 Jahren beginnt er zu zeichnen und bald darauf zu malen – Stillleben und Landschaften. Mit 18 Jahren besucht er die Kunstschule der Akademie Carrara in Bergamo. Mit 21 entdeckt er den Surrealismus, einen Stil, den er nie aufgeben wird, und beginnt seine berufliche Laufbahn.

Im Laufe seines Lebens hat er etwa 120 persönliche Ausstellungen in Europa präsentiert. Er ist in den wichtigsten Museen der Welt als Künstler registriert.

„Es ist unmöglich, vielleicht sogar blasphemisch, ein Kunstwerk zu kommentieren. Nur die Augen und eine bestimmte geistige Haltung können uns erlauben, uns vor eine Leinwand zu stellen. Das Wort ist nicht nur willkürlich, sondern auch beleidigend und lächerlich, und es besteht immer die Gefahr, dass es das, was die Leinwand ausdrücken kann, überlagert. Wie immer geht es mir darum, Poesie mit einem Hauch von Ironie zu schaffen, positive Emotionen hervorzurufen und die Gemüter zu erheitern. Das Fantastische, der Traum, das Gefühl, nicht logisch zu sein, sind einfach eine freie Interpretation unseres Seins.“

Werke der Ausstellung „Hinter den Spiralen der Gedanken“ (22.04. – 15.07.2023)

Einführungsvortrag von Johannes Paqué zu der Ausstellung „Hinter den Spiralen der Gedanken“

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Rezeption zu der Ausstellung “Hinter den Spiralen der Gedanken” in der Presse

Presseartikel des "General Anzeiger" zur Ausstellung von Giovanni Pelliccioli

Wichtige Ausstellungen

  • Galerie Nicole Sandor (Fontgombault Loire), Frankreich – 1990
  • Hotel Excelsior S. Marco (Bergamo), Italien – 1990
  • Gemeinde-Freizeitzentrum (Mozzo), Italien – 1993
  • B.N.P. (Antibes), Frankreich – 1993
  • Hotel Martinez (Cannes), Frankreich – 1994
  • Galerie Les Beaux Artes (Düsseldorf), Deutschland – 1994
  • Galerie De Carmes (Rouen), Frankreich – 1995
  • B.N.P. (Paris), Frankreich – 1995
  • Hotel Holiday Inn (Frankfurt), Deutschland – 1996
  • Interior-Galleriet (Oslo), Norwegen – 1996
  • Musée Naval Napoleonien (Antibes), Frankreich – 1996
  • Ausstellung Salo BMW (Usingen), Deutschland – 1996
  • Les Bain Douches (Antibes), Frankreich – 1999
  • Chateau du Pont de la Meurthe (Nancy), Frankreich – 1999
  • Chateau de Trousse Barriere (Orleans), Frankreich – 1999
  • Centro Parrochiale Mozzo (Bergamo), Italien – 1999
  • La conca verde (Ivrea), Frankreich – 2000
  • EUR 2000 (Rom), Italien – 2000
  • Centre International d’Art Modern (Nizza), Frankreich – 2000
  • Valpelline le lievre amoureux (Aosta), Italien – 2000
  • Chateau de Saint Max (Nantes), Frankreich -2001
  • Interieur Galleriet (Oslo), Norwegen – 2001
  • Amadeus (Sophia Antipolis), Frankreich -2001
  • Bürgersaal in der Via Piatti (Ponte San Pietro), Italien – 2001
  • Palazzo Boselli (San Giovanni Bianco), Italien – 2001
  • Bürgersaal Carlo Cattaneo (Curno), Italien – 2001
  • Kapelle von Lourdes (Mozzo), Italien -2002
  • Hotel Cappello d’Oro (Bergamo), Italien – 2003
  • Chateau de Saint Max (Nancy), Frankreich – 2004
  • Selvino, Italien – 2004
  • Galleria Ponte Vecchio (Florenz), Italien – 2005
  • Interieur Galleriet (Oslo), Norwegen – 2006
  • Serina, Italien – 2006
  • Chateau de Saint Max (Nancy), Frankreich – 2007
  • Proloco (Piazza Brembana), Italien – 2008
  • Mairie du 7e Arrondissement (Paris), Frankreich – 2009
  • Kasino (San Pellegrino Terme), Italien – 2009
  • Museum des Tals (Zogno), Italien – 2009
  • Kloster von Lavello (Calolziocorte), Italien – 2010
  • Aeroporte Côte d’Azur (Nizza), Frankreich – 2011
  • Salon Tous a l’Art (Nizza), Frankreich – 2011
  • Artexpo (New York), USA – 2012
  • Musikstudio und Galerie: Gabriele Paqué (Bonn), Deutschland – 2023